Aller Anfang ist ja bekanntlich schwer. Und ein großer dicker Punkt auf der ToDo-Liste ist der „Firmenname“. Was für eine Geburt, sag ich euch!

Geburt…soweit ist das gar nicht hergeholt. Man gibt dem Kind einen Namen. Er soll gut klingen. Er soll einprägsam sein. Am besten für die Ewigkeit. Und man soll sich damit identifizieren können. Und bloß anders als die anderen!

Man hirnt und hirnt, spricht ihn vor sich hin, kritzelt einen Zettel nach dem andern voll. Irgendwann werden die ersten Leute eingeweiht. Man bekommt Feedback – nicht nur positives. Aber so soll es ja auch sein. Und dann alles nochmal von vorn.

Ich liebe Gegensätze und bin immer für eine Überraschung gut. Und wenn wir uns kennen gelernt haben, wisst ihr, dass ich überhaupt kein kleines Mädchen bin.
Aber immer dann, wenn mich mein Umfeld verbiegen und verändern will, baut sich eine Gegenwehr in mir auf. Ich möchte bleiben wie ich bin, so wie ich war, bevor mir die Welt sagte wie ich sein soll. Wie damals als Kind.
Und deshalb habe ich auch das „maedchen“ im Firmennamen. Ganz tief in meinem Herzen will ich mir das kleine Mädchen bewahren, dass seinen Eltern klargemacht hat, dass es jetzt auf Erkundungstour geht - ich bin zur Kur gefahren. Allein versteht sich, mit 4 Jahren. Eh klar...

„maedchen mit IDEEN“, weil ich viele Ideen habe. Unverbraucht und gesellschaftlich nicht eingefahren. IDEEN in Großbuchstaben, weil es selbstverständlich große Ideen sind. Ich will etwas Großes schaffen. Mit euch, für euch.

Ach ja, und ich will es grundsätzlich anders. Meine Eltern können da sicherlich ein Lied von singen. „ich bin dagegen“ (denn ihr seid dafür) von Die Ärzte wurde gaaaanz sicher auch ein bißchen mir gewidmet. 100 pro :)

Ich bin einfach anders als die anderen Jungs.