Die Hochzeit mit dem "Bääm"...

Die Hochzeit mit dem "Bääm"...

Es gibt wohl kaum einen Tag im Leben, an den so hohe Erwartungen geknüpft werden und der mit vergleichbarem Perfektionismus geplant wird, wie dieser eine, der hoffentlich ultimative, der ersehnte und herbei gewünschte Tag der - Hochzeit

Hochzeitsdeko auf Knopfdruck | Von Passau nach Hamburg - Kaum gegründet ist maedchen mit IDEEN auf Tour

Was bisher geschah…

Passend zur Liebe habe ich am 14.02.2017 – Valentinstag – mein Gewerbe angemeldet. Ich halte das für ein gutes Omen – schließlich soll mein zukünftiges Schaffen im Zeichen der Liebe stehen.

Ganz schön romantisch oder? 😊

Seitdem wird immer wieder an der Homepage gewerkelt, an der Gestaltung der Flyer gedoktert und langsam aber sicher soll auch Passau erfahren, dass es mich gibt.
Man tritt aus dem Dunkeln ans Licht…da geht einem schon die Pumpe, sag ich euch.

Und dann kam Hamburg, tauchte vor mir auf wie ein Luxusliner aus dem Nebel.
Anfang März packte ich meinen Koffer und fuhr in den Norden. Kaum zu glauben, dass man von Passau aus nur 1 x umsteigen muß.
Ich hatte einen Workshop #konzeptlabor bei Thorsten Heyer gebucht. Einem absoluten Deko-Guru in meinen Augen – der es auch einfach anders mag. Oh Mann, was war ich aufgeregt!
Dieser Workshop fand im Rahmen des 3. Hochzeitskongresses statt. Also habe ich mir auch hierfür noch eine Eintrittskarte gegönnt und mich unter die Topleute der Hochzeitsbranche gemischt.

Aber nochmal zurück zum Konzeptlabor. Wir hatten die Aufgabe, innerhalb von 48 Stunden eine Hochzeitsdekoration zum Thema „Butter bei die Fische“ zu kreieren.

Da standen/saßen wir also… und fingen an zu brainen. 5 sich noch unbekannte Kreative, in einer fremden Stadt, die unsereins nur aus der Urlaubsversion kennt.
Was dabei raus kam – seht ihr hier:

Dann kam der Hochzeitskongreß. Ich muss schon zugeben, dass es wirklich aufregend ist, auf Leute zu treffen, die man nur aus Instagram und anderen social media-Kanälen „kennt“.
Da steht auf einmal Katja Heil, alias „Frl. K sagt ja“ vor Dir oder Susanne Rademacher alias „Lieschen heiratet“. Oder die Speeddating-Runde mit Kerrin Wiesener.
Ganz viele bleibende Eindrücke und Erfahrungen, die ich vielleicht in einen andern Blogeintrag aufgreifen werde.

Ach so. Natürlich war ich auch auf der Kongress Party – wie sollte es anders sein (werden sich jetzt die sagen, die mich kennen). Und dass nach der Party noch kein Ende war – ist eh klar, war ja noch nicht hell! Also waren wir noch unterwegs in Reeperbahn-Nähe und hatten einen Mords-Spaß mit Monty im Taxi. DEN müsst ihr einfach anrufen, wenn ihr in Hamburg seid. Es lohnt sich!!!

maedchenmitideen_trifft_monty

Warum ich mir als Agenturnamen „maedchen mit IDEEN“ ausgesucht habe…

Aller Anfang ist ja bekanntlich schwer. Und ein großer dicker Punkt auf der ToDo-Liste ist der „Firmenname“. Was für eine Geburt, sag ich euch!

Geburt…soweit ist das gar nicht hergeholt. Man gibt dem Kind einen Namen. Er soll gut klingen. Er soll einprägsam sein. Am besten für die Ewigkeit. Und man soll sich damit identifizieren können. Und bloß anders als die anderen!

Man hirnt und hirnt, spricht ihn vor sich hin, kritzelt einen Zettel nach dem andern voll. Irgendwann werden die ersten Leute eingeweiht. Man bekommt Feedback – nicht nur positives. Aber so soll es ja auch sein. Und dann alles nochmal von vorn.

Ich liebe Gegensätze und bin immer für eine Überraschung gut. Und wenn wir uns kennen gelernt haben, wisst ihr, dass ich überhaupt kein kleines Mädchen bin.
Aber immer dann, wenn mich mein Umfeld verbiegen und verändern will, baut sich eine Gegenwehr in mir auf. Ich möchte bleiben wie ich bin, so wie ich war, bevor mir die Welt sagte wie ich sein soll. Wie damals als Kind.
Und deshalb habe ich auch das „maedchen“ im Firmennamen. Ganz tief in meinem Herzen will ich mir das kleine Mädchen bewahren, dass seinen Eltern klargemacht hat, dass es jetzt auf Erkundungstour geht - ich bin zur Kur gefahren. Allein versteht sich, mit 4 Jahren. Eh klar...

„maedchen mit IDEEN“, weil ich viele Ideen habe. Unverbraucht und gesellschaftlich nicht eingefahren. IDEEN in Großbuchstaben, weil es selbstverständlich große Ideen sind. Ich will etwas Großes schaffen. Mit euch, für euch.

Ach ja, und ich will es grundsätzlich anders. Meine Eltern können da sicherlich ein Lied von singen. „ich bin dagegen“ (denn ihr seid dafür) von Die Ärzte wurde gaaaanz sicher auch ein bißchen mir gewidmet. 100 pro :)

Ich bin einfach anders als die anderen Jungs.